
Alterung und Post-Mortem-Analysen von Lithium-Ionen- und Natrium-Ionen-Zellen
Zum Thema Batterien in Fahrzeugen und stationären Anwendungen sollten so lange wie möglich funktionieren – das heißt, sie sollten so wenig Kapazität und Energie wie möglich einbüßen. Die Lebensdauer von Lithium-Ionen-Zellen wird durch Alterungsmechanismen auf Materialebene begrenzt. Diese lassen sich durch Post-Mortem-Analysen (Tear-Down-Analyse) und anschließende physikalisch-chemische Materialcharakterisierung aufklären. Sind die Alterungsmechanismen für einen bestimmten Zelltyp bekannt, können Gegenmaßnahmen ergriffen werden, um dessen Lebensdauer gezielt zu verlängern. Durch die Verlängerung der Lebensdauer und gegebenenfalls die Wiederverwendung der Zellen in Second-Life-Anwendungen lässt sich die Nachhaltigkeit weiter verbessern und die Abhängigkeit von kritischen Ressourcen verringern. Der Schwerpunkt dieses Seminars liegt auf kommerziellen Lithium-Ionen- und Natrium-Ionen-Zellen.
Zielsetzung Dieses Seminar bietet einen Überblick über den aktuellen Stand der Forschung zu den Alterungsmechanismen in kommerziellen Lithium- und Natrium-Ionen-Zellen. Es werden Möglichkeiten zur Verlängerung der Batterielebensdauer auf der Grundlage optimaler Betriebsfenster, Schnellladeverfahren und Zelldesigns erläutert und Einblicke in Post-Mortem-Analysen vermittelt.
Veranstaltungsort: Essen
Termin: 20.10.2026 – 20.10.2026
www.hdt.de/VA26-00768

